Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft

Aufgaben und Ziele

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Seit ihrer Gründung vor 50 Jahren verfolgt die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft zwei primäre Ziele: Wir wollen einerseits dazu beitragen, dass diejenigen, die an einer Krebserkrankung leiden, die bestmögliche Versorgung und Unterstützung erhalten, andererseits treten wir für geeignete Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen ein, so dass weniger Menschen an Krebs erkranken oder gar sterben müssen.

Die Förderung der Forschung an den Universitätskliniken Kiel und Lübeck stellt seit jeher einen der wichtigsten Aufgabenbereiche der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft dar. Sie soll dazu beitragen, Vorbeugung, Diagnostik und Therapie in Onkologie und Palliativmedizin zu verbessern. In den vergangenen Jahrzehnten ermöglichte unsere Unterstützung u.a., wichtige Projekte auf den Gebieten der Knochenmarktransplantation und der Zytogenetik von Lymphomen umzusetzen sowie weitreichende Studien zum familiären Mammakarzinom durchzuführen.

Anhand von Onlineinformationen, Broschüren, Vorträgen und Ausstellungen informieren wir die Bevölkerung über unterschiedliche Aspekte der Krebskrankheiten. Betroffene sind ebenso angesprochen wie Angehörige, Fachkräfte und die interessierte Öffentlichkeit. Im Zentrum dieser Bemühungen stehen der Krebswegweiser sowie ein landesweiter Krebsinformationstag, der voraussichtlich erstmals im Herbst 2005 stattfinden wird.

Da Krebserkrankungen und ihre Behandlung oft mit starken psychischen und sozialen Belastungen verbunden sind, setzt sich die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft dafür ein, dass Krebspatienten und ihre Angehörigen professionelle psychosoziale Hilfe erhalten. Neben der Förderung mehrerer Beratungsprojekte unterhält der Verein seit Mai 2003 ein eigenes Beratungsangebot am Tumorzentrum Kiel.
Seit 2001 führt die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema Palliative Care für Pflegekräfte durch. Damit soll sowohl ein Beitrag zu einer bestmöglichen Versorgung und Betreuung von schwerstkranken Krebspatienten als auch zur Unterstützung des Pflegepersonals geleistet werden. Weitere Fortbildungsmaßnahmen für onkologisch tätige Fachkräfte sind in der Planung.

Zudem setzt sich die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft stark für die Palliativmedizin und Hospizarbeit ein: Das Sekretariat des Palliativ- und Hospizverbandes Schleswig-Holstein ist seit Juli 2004 bei der Geschäftsstelle der Krebsgesellschaft in Kiel angesiedelt, die Ausstattung der Palliativstationen in Eutin und Kiel wurde finanziell unterstützt und die Ausstellung „Lebenszeiten - Lebenszeichen“, die den Themenkreis Palliativ/Hospiz einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, konnte realisiert werden.
Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft setzt sich dafür ein, dass geeignete Früherkennungsmaßnahmen zum medizinischen Standard werden und flächendeckend zum Einsatz kommen. Denn je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Die Teilnahme an dem schleswig-holsteinische Modellprojekt Qualitätsgesicherte Mamma-Diagnostik (QuaMaDi), in dem durch die Erstellung von Zweitgutachten für Mammographie die Diagnosesicherheit erheblich verbessert werden konnte, war für die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft daher selbstverständlich. Die Aufklärung über die Darmkrebsvorsorge, die jährlich im Aktionsmonat März stattfindet, ist nur ein weiteres Beispiel für unsere Aktivitäten im Bereich Prävention. Für die kommenden Jahre wollen wir uns verstärkt auf dem Gebiet der Primärprävention engagieren, z.B. mit Kampagnen zur gesunden Ernährung.

Bitte besuchen Sie auch unsere Website:

http://www.krebsgesellschaft-sh.de


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Projektansprechpartner

Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft e.V. - Kommunikation und Projekte -

Tel.: (0431) 800 10 82
E-Mail: info@krebsgesellschaft-sh.de

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